Fütterung

Das Islandpferd gilt gemeinhin als Robustrasse. Unsere Fütterung trägt deren Bedürfnissen Rechnung. Die Pferde werden vier Mal täglich mit bedampftem Heu gefüttert (in der Weidezeit entfällt eine Heufütterung). Das Heu erhalten sie entweder frei oder in so genannten Porta Grazern; Stroh und Knabberäste stehen immer zur freien Verfügung. Die zwölf Futterplätze sind im ganzen Offenstall verteilt. Durch die verschiedenartigen Futterstellen sind die Pferde viele Stunden täglich mit der Aufnahme von Nahrung beschäftigt. Zeiten ohne Raufutter sind nicht vorgesehen.

Das Heu und Stroh produzieren wir teilweise selber – natürlich ausschliesslich in Bio-Qualität. Es kommt von unseren Blumen- oder Ökowiesen, die nicht gedüngt sind. Es wird spät und hoch vom Boden gemäht. Das trockene Gras wird nicht zu oft und nur vorsichtig gewendet, so dass die Halme möglichst wenig brechen. Anschliessend wird es zu lockeren Rundballen gepresst. Durch die langen Halme sind die Pferde viel mit Kauen und Einspeicheln beschäftigt. Von unserem Heu machen wir regelmässig durch ein Labor eine Analyse. Gemäss der Analyse wird die Heumenge pro Pferd abgestimmt. Entspricht der Energiegehalt unseres eigenen Heus nicht den Ansprüchen unserer Pferde, kaufen wir mageres Heu aus Süddeutschland zu.

Das Stroh kommt von selber produziertem Dinkel oder Weizen. Die tägliche Weidedauer ist bei uns zeitlich beschränkt. Die Pferde weiden von Frühling bis Herbst auf unterschiedlichen Grünflächen (keine abgegrasten Weiden). Sie werden sehr vorsichtig an- und wieder abgeweidet. Regelmässig werden die Flächen gemulcht, neu eingesäht und von Unkraut befreit

„Egal wie der Vater der Krankheit heisst, die Mutter ist immer die Ernährung.“

Chinesisches Sprichwort